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ERINNERUNGEN
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In Hundheim dem
kleinen Hunsrücker Nest, feierte man
1990 das Jubiläumsturnfest. |
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Der Verein
feierte stolz das 60.igste Jahr: leicht zu
rechnen, wann das Gründungsjahr war. |
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Und jedem der
aus dem Dorfe stammt, |
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wurde
freundlich ne Einladung zugesandt |
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und viele
kamen ob von nah und fern |
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zum Turnfest
ins Heimatdörfchen gern. |
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Zwei Tage konnte man das Heimatfest feiern |
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wer das ganze Jahr schafft - darf auch 2 Tage mal feiern |
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Still liegt das
Dorf zwischen Wiesen und Feldern |
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und ringsum
findet man schattige Wälder |
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doch man kann
es kaum verstehen - und fragt warum |
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sind die Wälder
nur Staatseigentum. |
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Sogar die
Finkeheck gehört den Hundheimern nicht, |
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obwohl sie doch
auf der Gemarkung liegt ? |
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Doch alles
Bedauern hat keinen Zweck; |
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Hundheim hat
halt nur seine kleine
Storrheck. |
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Wie es vor 70
Jahr in dem Dorf einmal war |
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ich Versuchs:
stell es den jüngeren Jahrgängen dar. |
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1920 gab es
noch kein elektrisches Licht |
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und es gab auch
noch kein Wasser aus der Leitung |
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das Radio - das
Fernsehen kannte man noch nicht " |
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das Neueste
" las man in der Hunsrücker Zeitung. |
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Am Känel wurde im Sommer das Vieh
noch getränkt |
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uff em Rodes do hat die Glock noch
gehängt |
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die Glock wurde am
Daach domols
dreimol geläut. |
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viel hat sich geändert im Laufe
der Zeit. |
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Im Backes wurde damals noch jeden
Tag gebacken – |
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Samstags Kuche ; Werktags kräftiges
Brot |
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und wer Riwwelekuche und Bauernbrot
mag |
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wurde satt - und litt zu keiner
Zeit Not. |
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Überm Backes war de Rodes (
Rathaus ). ein ganz kleiner Saal, |
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der wurde später unser Turnlokal. |
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Uff em Rodes do kam ach die Gemän
beisamme |
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und was uff kommunaler Ebene
passiert |
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hat de Ortsvorsteher den Bürger
offiziell informiert. |
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Neben
dem Backofen gab es etwa 1925 noch die |
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Beereschmerbud |
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und
jede Herbst kochte man dann den Rummelesud |
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denn
kurz noh dem " Rummeleäre " |
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kochte
jeder Haushalt seine Rummeleschmere |
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aus
Rummelesaft. Morde un Beere -
gab es die kräftigste |
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Beereschmere! |
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Und an manchem Winterowend. gab es
manchmal nit mehr |
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als Gequellte mit Kässchmer un
Beereschmer! |
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Wo am Mühlebach
da unten, die alte Mühle noch steht |
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die 100 Jahr
schon geklappert und das Mühlrad sich dreht |
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wurde das Korn
mit dem Fuhrwerk zur Mühle gebracht |
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und dort fein
gemahlen und Mehl draus gemacht. |
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Ich erinnere
mich noch gut an die Tage |
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wo ich als Bub
de " Hänkelmann " |
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dem Vadder hab
mittags in die Mühle getragen |
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Die Brechkaul vorm Dorf. die
kannte ich noch
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im Herbst hat es nach Rauch und
Flachs geroch |
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nach dem röste, wurde der Flachs
mit Flachsbrech gebroche |
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dann wurde er geschwunge und im
Winter in der Spinnerei |
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gesponne |
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dann wurde auf dem Webstuhl
Leinetuch daraus gewonne. |
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Im Dorf gab es
um die Mitte der zwanziger Jahr |
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nur ein Auto -
das hat Blümlings Peter gefahr. |
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Ausser ihm war
im Dorf noch einer motorisiert |
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-Peter Weyh,
war als Fleischbeschauer autorisiert. |
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Wenn im Winter
dann Hausschlachtunge ware |
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ist Peter Weyh
mit dem Motorrad über die Dörfer gefahre. |
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Den Führerschein
- heut hat den fast jeder: |
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hatten damals
nur. die oben genannten zwei Peter. |
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Beim Vorsteher im Dorf gab es nur
ein Telefon |
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und musste man dringend
telefonieren, |
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hieß dies schleunigst zum
Vorsteher marschieren. |
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dann wurde das Nachbardorf angeläut. |
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denn dort gab es ja auch nur ein
Telefonapparat |
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dann wurde der Bescheid, der als
dringend betitelt |
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vom Vorsteher des anderen Orts aus
Höflichkeit |
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der Verwandtschaft übermittelt. |
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Heut hat fast jeder im Hause
Telefon, |
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man wählt die Verwandtschaft -
"Hallo da seit ihr ja schon" – |
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und in 5 Minuten ist alles
erledigt |
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wo man früher hat Wege und Zeit
benötigt. |
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Am ersten
Sonntag im Monat August |
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hat Hälese
Hein ein Zelt aufgestellt |
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-für die
Kinder im Dorf. der schönste Tag uff der Welt |
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dann freuten
sich Kinder, Jugend und die Alten |
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und die ganz
Umgegend hat dann gewußt |
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jetzt wird 2
Tage lang " die Hundemer Kereb "
gehalten. |
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Da Hundheim bis 1950 kein
Friedhof hatte, |
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musst man die Toten in Bell
noch bestatte. |
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das Glockengeläut hat die
Toten begleitet |
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bis an die Gemarkungsgrenze wurde damals geläutet
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Und die Schul, die darf ich bestimmt nicht vergesse, |
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acht Johr honn ich uff de harte
Scholbänk gesesse. |
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Zwei Namen die muss ich in der Vereinschronik nenne, |
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denn sie taten sich verdient zum Turnsport
bekenne:
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Lehrer Reinhard war schon
bei der Gründung dabei, |
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auch Lehrer Lenz hatte ein
Herz für die Turnerei, |
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er hat seine Aufgabe
vorbildlich erledigt |
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ich kannte ihn nicht - mir
wurde es allseits bestätigt. |
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Auch schwere Zeiten hat das
Dorf erfahren |
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in zwei Weltkriegs - und
Besatzungsjahren. |
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Die Politik die schon immer
gelogen
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macht sinnlose Kriege - und
das Volk wird betrogen, |
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falsche Propaganda hat alle
verblendet. |
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für so manche hat es mit
dem Tod geendet. |
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Auf dem Kriegerdenkmal stehen die Namen der Hundheimer, |
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die aus zwei Kriegen nicht wiederkamen. |
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So manch Hundheimer zog in
die Welt hinaus |
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und suchte in der Feme sein
Glück |
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doch keiner vergaß je Dorf
und Elternhaus |
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und dachte stets gern daran
zurück |
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ich bin sicher – jeder
hat schon in schlafloser Nacht |
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an die Heimat; an das
stille Dörfchen, mit Wehmut gedacht. |
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Ich zog 1934 von Zuhaus in
die Ferne |
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und tauschte das Elternhaus
mit der Kaserne. |
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Den Krieg überlebte ich
durch Schicksalsgnad |
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und landete hinter
russischem Stacheldraht. |
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Tausendeinhundert Tage in
meinem Leben |
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war ich vom Stacheldrahtzaun im
Gefangenenlager
umgeben. |
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Drei Jahre hörte ich täglich "
raboti da
wai" (arbeite - los. los) |
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und drei Jahre lang die Lüge von
"skora da moi" ( bald nach Hause ) |
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Nachdem ich 3 Jahr hinter Stacheldraht
saß |
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und drei volle Jahr aus dem Blechnapf
aß |
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war im Jahre 1948 am 22. Mai
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für mich " Woimja
Plenny " der Krieg erst vorbei |
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( Woimja Plenny =
Kriegsgefangener ) |
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Für viele es leider keine
Heimkehr mehr gab |
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in russischer Erde
schauffelte ich manches Grab |
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und Glück hatten alle,
dies sei unbenommen |
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die diesmal noch einmal
davongekommen
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Wenn du jahrelang
Gefangener bist
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Weißt du wie kostbar
die Freiheit ist
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Walter Bohn
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- im
Sommer 1991 -
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Walter Bohn und Lina Wagner beim Jubiläumsfest des |
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TV Hundheim 2005 |
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zrick an de Anfang
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